Teilnahme am Forschungsprojekt proGIreg

Forschungsprojekt proGIreg, Präsentation der Entwürfe, Foto: Ingo Bläser
Forschungsprojekt proGIreg, Präsentation der Entwürfe, Foto: Ingo Bläser

Nachdem wir uns mehrfach um eine Teilnahme an einem Forschungsprojekten beworben haben, erhielten wir nun den Zuschlag für die Teilnahme am Forschungsprojekt proGIreg.

Green Infrastructure for Post-industrial Urban Regeneration (proGIreg) heisst das Projekt und ist ein Teil von Horizon 2020, dem Forschungsrahmenprogramm der EU, welches von 2014 bis in das Jahr 2020 Forschungsprojekte in Höhe von 75 Milliarden Euro fördern soll.

Einbindung der Bürger vor Ort ins Forschungsprojekt

Dabei sollen die industriell genutzte Flächen von Industriebrachen in „Lebendige Labore“ verwandelt und mit Fischzucht und Gemüseproduktion ausgestattet werden. Dies alles in einem städtischem Umfeld, unter Einsatz von Aquaponikanlagen und anderen Urban Farming Kulturen, bei denen auch die Bürger vor Ort mitwirken sollen.

Das Forschungsprojekt findet also nicht wie bisher bei Projekten oft üblich nur im universitären Umfeld statt, sondern legt den Schwerpunkt bewusst auf die Zusammenarbeit mit den Bürgern vor Ort. Der Ansatz setzt dabei bewusst auf eine Realisation mit Low-Tec-Mitteln anstatt auf eine Umsetzung in klinisch reinen Laboren.

Koordiniert wird das Projekt vom Aachener Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur durch Axel Timpe. Unter der Leitung von Professor Dr. Frank Lohrberg beteiligen sich ferner sechs europäische Universitäten, neben den drei „Frontrunner-Städten“ sieben Kommunen, welche die Projekte adaptieren sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen, zu denen auch wir gehören, und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Mit dabei sind ebenfalls auch unsere bisherigen Projektpartner des Fachbereichs Landwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen.

 

Wir sind Planungs- und Realisationspartner

Die aquaponik manufaktur ist als Realisationspartner bei der Umsetzung verschiedener „Nature based Solutions“ (NBS) beteiligt. Dazu gehören zunächst die passiv-solaren Gewächshäuser (passive solar Greenhouses), welche so geplant werden, dass sie für Energierückgewinnung optimiert und so energetisch weitgehend unabhängig sind.

Darüber hinaus werden wir uns an weiteren Modulen beteiligen, wobei hier z.B. auch Insekten als Fischfutter eine Rolle spielen werden. Ende September findet dazu eine großer Kick-off Konferenz in der Alten Schmiede, Dortmund-Huckarde statt.

Neben der Arbeit vor Ort in den Städten, werden Lehr- bzw. Lernmodule im Rahmen von Massive Open Online Courses (MOOC) begleitet. Auch der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird, ist fester Bestandteil des Horizon-2020-Projektes.

Im weiteren Verlauf des fünfjährigen Projektes werden wir hier weiter über über die Arbeit berichten und auch unsere Teilprojekte konkret beschreiben.

Links:
Pressemitteilung der RWTH Aachen:
EU H2020 Infoseite

Weitere Infos über unsere Forschungsarbeit finden Sie hier.

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